Dorfhandwerk

Woher kommt die schöne weiße Leinwand?

Im Folgenden soll ein Blick in die Geschichte des Flachsanbaues und der Leineweberei im mittleren Erzgebirge geworfen werden. Den Ablauf von der Aussaat und Ernte des Flachses, über das Spinnen bis zur Weberei stellte  Wilhelm Walther (1826 bis 1913), Schöpfer des Dresdener Fürstenzuges, mit dem Zyklus „Woher kommt die schöne weisse Leinwand? in Schrift und

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Zur Geschichte der Leineweberei im mittleren Erzgebirge

Die Leineweberei, ursprünglichste aller Webkünste, stand bereits im alten Ägypten in hoher Blüte. In Deutschland wurde sie von sorbischen und germanischen Stämmen betrieben.  Im Jahre 1149 zählten die Leineweber in Köln zu den wohlhabendsten Stadtbewohnern, die sich gar um das Bürgermeisteramt bewarben.  Dies änderte sich jedoch im Laufe der Zeit grundlegend. Bis man diesen Berufsstand

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Kleidung

In den meisten Häusern im Erzgebirge waren Kleidung u. a. andere Textilien nur dürftig vorhanden. Zwar bauten die Familien oft selbst Flachs an und verarbeiteten diesen zu Garn. Das war aber meist für den Verkauf oder Tausch gegen Lebensmittel gedacht. An Kleidung besaß man nur das Allernotwendigste. Vorhandene Kleidung wurde sorgfältig gepflegt, eher ausgebürstet als

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