Glashütten

Geschichten um die erzgebirgischen Glashütten

Heute verbindet man das Erzgebirge mit Bergbau und Holzkunst, aber nicht mit Glashütten. Dennoch war das früheste Gewerbe neben den Waldgewerben, wie Jagd, Fischen und Holzmacherei, die Glasherstellung. Die früheste erzgebirgische Glashütte, die sich im Frauenbachtal bei Neuhausen befindet, datiert ins Jahr 1200. Sie ist damit gleichzeitig die älteste Glashütte Ostdeutschlands und die am weitesten

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Berufe bei der Glashütte Heidelbach

Aus der Gründungszeit der Heidelbacher Glashütte ist nur der Besitzer bekannt, dessen eigentliche Tätigkeit sich hinter seinem Familiennamen „Glaser“ verbirgt. Er gehörte zu der im Erzgebirge weit verbreiteten Hüttenmeisterfamilie Preußler an.  Dem Hüttenmeister oblag es, die Schmelze nach bestimmten, geheimen Rezepten zu mischen, die Gläser zu blasen und den gesamten Prozess zu überwachen. Sicher arbeitete

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Technischer Ablauf der Glasherstellung

Vor allem Mittelalter war die Glasherstellung für das Erzgebirge sehr bedeutsam. Doch wie stellte man Glas in der Zeit von 1200 bis 1890 im Erzgebirge her Glas ist nach Bronze der zweitälteste Kunststoff, den die Menschen herstellen können.  Glas besteht nicht aus Kristallen, wie etwa Metalle, sondern, wie Eis, ist es eine erstarrte Flüssigkeit ist.

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Glas- und Steinschneider an der Heidelbacher Hütte

Im Jahre 1552 kam der Glasmacher Kaspar Schindler von der Glashütte Crottendorf an die Glashütte Heidelbach bei Seiffen. Seine Söhne und Enkel Caspar, Wolf, Georg und Paul Schindler sollten für den europäischen Glasschnitt besonderen Einfluss erlangen. Mit der Kunst des Glasschnittes beschäftigte man sich an der Heidelbacher Hütte wahrscheinlich bereits um 1600, jedoch stellte sich

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Quellen, Literaturempfehlungen und Anmerkungen

Agricola, Georg: de re Metallica – Zwölf Bücher vom Berg- und Hüttenwesen, übers. v. Carl Schiffner, Berlin 1928, S. 502 ff. Scanned by Bibliothek für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte / Köln, http://www.digitalis.uni-koeln.de/ rights released to the public domain. Alle Auszüge aus der Ordnung erfolgten nach dem Vortrag von Pfarrer Michael Harzer. Auerbach, Dr. Konrad: Erzgebirgisches Freilichtmuseum

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